EXKLUSIV-GESPRÄCH Tennistrainer Wolfgang Thiem gibt Einblick in seine eigene Tennisakademie und spricht über Ziele des Austrian Tennis Committee (ATC). Ebenso verrät er uns, warum ihm das Damentennis besonders am Herzen liegt und ob in Zukunft eine Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Tennis-Verband realistisch ist. Mit seinem Sohn Dominic, aktuell Nummer vier der Welt, wechselt auch das gesamte österreichische Davis-Cup-Team in die neue niederösterreichische Tennis-Base.

Herr Thiem, Sie haben am 22. Oktober 2020 Ihre eigene Tennisakademie eröffnet. Welche Philosophie verfolgen Sie mit der Akademie?

Wir bieten Jugendlichen auf unbürokratischem und schnellem Weg die Möglichkeit, leistungsmäßig und professionell Tennis zu trainieren. Tennis ist zwar ein teurer Sport, am Geldbörserl soll es aber nicht scheitern. Es sollen keine Steine in den Weg gelegt werden, wie es bei Verbänden oft der Fall ist.

Was sind die Unterschiede zu anderen Akademien – in Österreich, aber auch im Ausland?

Im Ausland gibt es große Akademien, wie die Rafa Nadal Academy oder die Sportschule von Nick Bolletieri (IMG Academy in Florida; Anm. d. Red.). Das sind sogenannte »Systemerhalter«. Wir wollen – auch aufgrund unserer kleinen Größe – den Leistungssport in den Vordergrund stellen. Bei uns ist das wirtschaftliche Interesse an zweiter Stelle. Das ist unser Credo und das unterscheidet uns von anderen Akademien.

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