,Als Host Candidate soll Katar mit inszenierten Kampagnen seine Mitbewerber um die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 sabotiert haben – nun droht vielleicht sogar der WM-Entzug.

,© FIFA Media Channel

Wird es wieder „Football’s coming home“ geben? Jeder kann sich noch an den Slogan der EURO 1996 im Geburtsland des Sports mit dem runden Leder, England, erinnern. Nun haben der ehemalige englische Verbandschef Lord Triesman und Ex-CEO Mark Palios angeregt, dass die FIFA die WM 2022 von Katar auf die Insel verlegen sollte, wenn sich Gerüchte um Regelbrüche beim Vergabeprozess bewahrheiten sollten.

,Erschreckende Funde

Wie die Sunday Times berichtet, hat Katar als Host Candidate seinerzeit eine geheime „Black Operations“ Kampagne durchgeführt und dabei Mitbieter sabotiert um auf diese Weise den Zuschlag zu erhalten. Ein Whistleblower, der in Katar im Team für die WM-Bewerbung arbeitete, legte zahlreiche Emails vor in denen die PR Firma BLJ Worldwide und ehemalige CIA Agenten „Fake Propaganda“ über die WM-Mitbewerber USA und Australien verbreiteten, um deren Chancen zunichte zu machen.

Dabei wurden auch Meinungsmacher in den jeweiligen Ländern engagiert, die dort gegen die Bewerbung ihres eigenen Landes vorgingen und so den Eindruck erweckten, dass es von der Bevölkerung keinen Rückhalt für das Turnier gäbe – eines der wichtigsten Kriterien für die Beurteilung der FIFA. Diese Anschuldigungen belasten die WM-Vergabe an das Arabische Emirat weiter, nachdem schon umfassende Beweise für Korruption und Schwarzzahlungen vorliegen.

,Scheich Hamad bin Khalifa al-Thani (l.) und Sepp Blatter (r.) freuen sich: Die WM 2022 geht nach Katar. | © FIFA Pressestelle

,FIFA zögerlich

Nachdem die illegalen Geldflüsse aber bislang bei der FIFA als nicht stichhaltig abgetan wurden, könnte die „Fake Propaganda“ die Vergabe nun tatsächlich kippen. Eine zweijährige Untersuchung der FIFA zu den Korruptionsvorwürfen fand keinen Zusammenhang zwischen Katar und den Mitbewerbern. Aber die fingierte Medienkampagne verstößt gegen die grundlegenden Statuten des Fußballweltverbandes. Diese besagen eindeutig, dass Bewerber „jegliche schriftliche oder gesprochene Statements, gleichgültig ob negativ oder anderer Art, über Mitbewerber oder die Kandidaturen eines anderen Verbandes zu unterlassen haben.“

,Ursprünglich waren für die Infrastruktur des Turniers 26,6 Milliarden Euro geplant – mittlerweile hat man das Budget um knapp die Hälfte reduziert. | © FIFA Media Channel

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