Der 95-fache österreichische Teamspieler und mit 44 Treffern Rekordtorschütze sieht sich nach wie vor als Fußballromantiker und gibt dem Sport Business Magazin einen Einblick in sein Trainerleben beim SC Wiener Viktoria.

Vier Meistertitel feierte Polster bereits mit dem SC Wiener Viktoria und stieg zuletzt als Stadtliga-Meister in die Regionalliga Ost auf. „So ein Ahnungsloser kann ich also nicht sein“, meint der 55-Jährige, der dem momentanen Trend im Fußball eher skeptisch gegenübersteht.

Was haben Sie sich in ihrer Karriere immer von einem Trainer erwartet oder gewünscht?

Von meinen Trainern habe ich immer erwartet, dass sie mich wie einen Erwachsenen behandeln. Es ist ja leider ein menschliches Problem, dass man den Druck, den man bekommt, an den nächsten weiter gibt. Das ist natürlich nicht fördernd, denn da gibt der Trainer die Schuld immer an andere weiter und ein Spieler leidet darunter.

Was hat sich in den Jahren seit Ihrer Profikarriere im Fußball geändert?

Der Spieler genießt heutzutage eine Ganzkörperausbildung. Früher haben wir eher nur die Füße trainiert, jetzt sind die Spieler Athleten, die von oben bis unten vollkommen durchtrainiert sind. Von der Trainerseite her hat sich aus meiner Sicht nicht viel geändert. Es kommt halt immer wieder irgendwo ein neuer Schmäh her, auf den die Ahnungslosen reinfallen.


Wie Toni Polster zur neuen Trainergeneration steht, ob er technische Hilfsmittel als gefährliche Entwicklung betrachtet und warum er die Trainer in der heimischen Bundesliga als „billige Lösung“ sieht, erfährst du in unserer Herbstausgabe des Sport Business Magazins. Erhältlich im gut sortierten Presseeinzelhandel in Österreich, im