Es gibt Sportler, die haben ihre Sportart beinahe mehr geprägt als die Sportart sie selbst. Der 43-jährige American-Football-Star Tom Brady ist zweifelsohne in diese Liste aufzunehmen. In den vergangenen zwei Jahrzehnten war vor ihm und den New England Patriots kaum ein Rekord in der National Football League (NFL) sicher. Nebenbei baute sich der Mann von Topmodel Giselle Bündchen auch noch ein Business für die Zeit nach der Karriere auf.
Es war im Jänner 1982, als die San Francisco 49ers im Conference-Finale der National Football Conference (NFC) die Dallas Cowboys im Spiel um den Einzug in die Super Bowl XVI empfingen. Mit dabei im Stadion war ein vierjähriger Junge aus San Mateo, einer 100.000-Einwohner-Stadt in der San Francisco Bay, mit seinem Vater. Da wusste natürlich noch niemand, dass der Junge eines Tages das Spiel prägen würde wie wahrscheinlich kaum einer vor ihm. Der Quarterback der damals siegreichern „49ers“, die auch den Super Bowl in diesem Jahr holten, war der große Joe Montana. Heute, 40 Jahre später, wird der Junge aus dem Publikum, Tom Brady, längst mit dem Star- Quarterback der 80er-Jahre in einem Atemzug genannt.

Der sportlich vielfältig begabte Tom, geboren am 3. August 1977, widmete sich in seiner Jugend neben dem American Football auch intensiv den in den USA ebenso populären Sportarten Basketball und Baseball. Im Baseball machte der jüngere Bruder von drei Schwestern gar als Catcher eine so gute Figur, dass es auch hier zu einer Profikarriere hätte reichen können. 1995 wurde er vom damaligen Major- League-Baseball-Team Montreal Expos gedraftet. Doch Brady entschied sich gegen den kleinen weißen und für den größeren eierförmigen Ball und ein Leben als Quarterback.

Ein zäher Beginn

Dies brachte den Kalifornier von 1995 bis 1999 an die University of Michigan. Nachdem er sich in den ersten beiden Jahren bei den Michigan Wolverines noch in der Backup-Rolle als Quarterback wiederfinden musste, startete er in den Spielzeiten 1998 und 1999 in allen Spielen. Bereits in seiner ersten Saison stellte er den internen College-Rekord für die meisten Passversuche und erfolgreichen Pässe auf. Als Mannschaftskapitän führte er die Wolverines zur Citrus Bowl. Im Jahr darauf erlangte Brady, nachdem er seinem Team mehrfach zu einem Comeback im 4. Viertel verhalf, seinen bis heute gültigen Spitznamen „Comeback Kid“, den er auch zu NFL-Zeiten oft unter Beweis stellen sollte. Bisher 38 aufgeholte Rückstände in der NFL im letzten Viertel sprechen hier eine beeindruckende Sprache. Am Ende der zweiten College-Saison stand der Gewinn der Orange Bowl zu Buche und Brady beendete seine Wolverines-Karriere als dritterfolgreichster Quarterback in der Geschichte der University of Michigan.

Der Junge aus San Mateo spitzte nun auf die große NFL, musste sich beim Draft 2000 allerdings lange in Geduld üben, bis er letztlich in der sechsten von sieben Runden an 199. Stelle von den New England Patriots gedraftet wurde. Niemand ahnte, welche Erfolgsgeschichte das Team aus Foxborough, Massachusetts, damals zweimaliger Super-Bowl-Teilnehmer aber noch ohne Titel, mit dem neuen Quarterback die nächsten zwei Jahrzehnte schreiben sollte.

Brady war nicht nur erst in der vorletzten Draftrunde gepickt worden, sondern gleich sechs Quarterbacks wurden vor ihm gezogen. Allesamt Namen, die ohne große NFL-Erfolge, geschweige denn einem Super-Bowl-Ring blieben. Die Vorschlusslorbeeren auf Brady hielten sich in Grenzen, zu Beginn der Saison musste er sich bei den Patriots als vierter Quartback weit hinten anstellen. Im Laufe der Saison schaffte er es aber bis zum ersten Ersatz von Stamm-Quarterback Drew Bledsoe. Die Rookiesaison endete für ihn mit nur drei Würfen, wobei nur einer erfolgreich war.

Vielleicht ist es auch diese typisch amerikanische Geschichte „from zero to hero“, die Brady neben seinen riesigen Erfolgen zu dem Star machen, der er heute ist. Nachdem es zu Beginn keine großen Anzeichen auf eine derart erfolgreiche Karriere gab, etablierte sich Brady in seiner zweiter Saison nach einer Verletzung von Bledsoe als Starting-Quarterback. Der damals 24-Jährige führte die Patriots bis in den Super Bowl XXXVI, wo die stark favorisierten St. Louis Rams bezwungen wurden. Brady zierte seine Hände mit dem ersten Super-Bowl-Ring und wurde zudem in seiner ersten Saison als Starter Super-Bowl-MVP (Most Valuable Player; englisch für wertvollster Spieler).

Tom Bradys Erfolgsgeschichte: »From zero to hero« | © Xavier Boluda

Brady eilt von Erfolg zu Erfolg

Von nun an gaben Brady, Headcoach Bill Belichick und die Patriots den Ton in der NFL an. Es folgten weitere Super- Bowl-Triumphe in den Saisonen 2003 (Super Bowl XXXVIII) und 2004 (Super Bowl XXXIX) sowie Finalteilnahmen 2007 und 2011. Für den New-England-Superstar fehlte somit nur mehr ein Titel um mit seinem Jugendidol und dem bis dahin erfolgreichsten Quarterback der NFL-Geschichte, Joe Montana, gleichzuziehen. Dies gelang ihm standesgemäß als Super- Bowl-MVP beim Triumph im Super Bowl XLIX gegen die Seattle Seahawks. Nach weiteren Triumphen in den Saisonen 2016 (Super Bowl LI), 2018 (Super Bowl LIII) und schließlich 2021 (Super Bowl LV) sowie einer Finalteilnahme 2017 kann Brady sieben Super-Bowl-Siege sowie zehn Finalteilnahmen vorweisen. Beides einsame Rekordmarken.

Darüber hinaus hat „Tom Terrific“, ein Spitzname den er gemäß eigener Aussagen nicht mag, eine ganze Reihe weiterer Bestmarken auf seiner Habenseite:

  • Mehr Super-Bowl-Titel (7) als jedes NFL-Team (6)
  • Ältester Super-Bowl-Sieger (43)
  • Erster Quarterback mit drei Super-Bowl-Titeln in drei verschiedenen Jahrzehnten
  • 5 mal Super-Bowl-MVP (2002, 2004, 2015, 2017, 2021)
  • 21 Touchdown-Pässe bei Super Bowls
  • Pässe für 3.039 Yards in Super Bowls
  • Die meisten angekommen Pässe in Super Bowls (277)
  • Die meisten angekommene Pässe am Stück ohne Interception in einem Super Bowl (16 im Super Bowl XLVI beim 17:21 gegen die New York Giants)
  • Touchdownpässe an insgesamt 77 unterschiedliche Receiver
  • Meiste Regular-Season-Siege als Starting-Quarterback (230)
  • Meiste Division-Titel (17 in der AFC East)
  • Die meisten geworfenen Yards in Regular Season und Playoff
  • Meiste Playoff-Einsätze als Starter (45)
  • 14 Teilnahmen beim Pro Bowl

Das alles ist nur eine Auswahl der Rekorde und Erfolge, in der englischsprachigen Wikipedia sind über 50 gelistet. Einberufungen in das 2000s All-Decade-Team sowie das 2010s All-Decade-Team (eine Liste der besten American-Football-Spieler der NFL-Spielzeiten 2000 bis 2009 beziehungsweise 2010 bis 2019) waren die logische Folge.

Um diese Erfolge genauer einordnen zu können, muss das System NFL, das auch in anderen amerikanischen Profiligen in ähnlicher Form angewendet wird, betrachtet werden. Die NFL gilt als extrem herausfordernde und kompetitive Liga. Durch die Gehaltsobergrenze, den Salary Cap, und das Draft-System, bei dem sich die jeweils schwächsten Teams der Vorsaison die besten Talente zuerst sichern dürfen, wird darauf Wert gelegt, dass die Liga möglichst ausgeglichen bleibt. Es soll verhindert werden, dass eine Mannschaft über Jahre hinweg die Liga dominiert, Brady und die Patriots haben dies aber fast zwei Jahrzehnte quasi getan. Mit ein Grund dafür war aber die Herangehensweise des Star-Quarterbacks an Geld und Erfolg. Gleich mehrmals hat er auf mehr Gehalt verzichtet, um den Salary Cap weniger zu belasten und finanzielle Mittel für bessere Mitspieler offen zu lassen. In der Late-Night-Show „Jimmy Kimmel Live“ bestätigte er dies einmal:

»Man kann nur einen bestimmten Betrag ausgeben und je mehr einer bekommt, desto weniger bekommen die anderen. Und um einen Wettbewerbsvorteil zu haben, habe ich gerne sehr viele gute Spieler um mich.«

Der G.O.A.T. des American Football: »Ich bin ein Produkt meines Umfelds« | © Debby Wong

Eiserner Wille, aber ungern der G.O.A.T.

Der 43-Jährige ist ein Athlet, der seine Sportart wie kaum einer vor ihm geprägt hat und in dieser Hinsicht mit Allzeitgrößen wie Michael Jordan, Wayne Gretzky, Tiger Woods oder Roger Federer zu nennen ist. Für viele ist er der G.O.A.T. – the greatest of all time – des American Football. Er selbst sieht sich allerdings nicht so und meint bescheiden:

»Ich bin ein Produkt meines Umfelds, der Leute, die mich trainieren, gegen wen ich spiele und in welcher Ära ich spiele. Ich glaube, dass viele Leute das an meiner Stelle auch erreichen könnten. Ich hatte einfach Glück.«

Ob es wirklich Glück ist, das ihn zu all seinen Erfolgen geführt hat, ist zu bezweifeln. Viel mehr gilt Brady als harter Arbeiter mit einem eisernen Willen, viel Disziplin und einer Gnadenlosigkeit gegenüber seinen Gegnern am Feld. Zudem kommt eine Besessenheit, den eigenen Körper immer weiter zu optimieren, was auch in einem strengen Ernährungsplan mündet.

Dort wo viel Erfolg, Bewunderung und Fans sind, sind allerdings zumeist auch Neider und Leute, die den Dominatoren weniger freundlich gesinnt sind – zu Neudeutsch „Hater“. Brady und die Patriots haben von diesen in den vergangenen Jahren viele angezogen. Einerseits wurde ihnen Arroganz unterstellt, andererseits gab es Kritik an Bradys Spielweise, dass er nur im System von Erfolgscoach Belichick erfolgreich spielen kann, da dieses genau auf ihn zugeschnitten und um ihn herum aufgebaut sei. Wasser auf den Mühlen der Brady- und Patriots-Gegner waren auch das „Spy-Gate“ 2007 sowie das „Deflate-Gate“ 2015. Im Jahr 2007 hatten die Patriots Anweisungen der Coaches der New York Jets am Spielfeldrand gefilmt, ein in der NFL verbotener Verstoß. Acht Jahre später sollen die Patriots im Finale der AFC-Championship gegen die Indianapolis Colts zu wenig aufgepumpte Bälle verwendet haben. Brady soll dabei Mitwisser gewesen sein und wurde anschließend zu vier Spielen Sperre sowie 235.000 Dollar Strafe verdonnert.

Brady gilt als harter Arbeiter mit einem eisernen Willen, viel Disziplin und einer Gnadenlosigkeit gegenüber seinen Gegnern am Feld. | © Debby Wong

Verheiratet mit einem Topmodel

Dass der Vater dreier Söhne, einer stammt aus einer früheren Beziehung mit der Schauspielerin Bridget Moynahan, über den Football hinaus Bekanntheit erlangt hat, liegt neben seinen immensen Erfolgen auch an Ehefrau Giselle Bündchen. Seit 2009 ist er mit dem brasilianischen Topmodel verheiratet, noch im gleichen Jahr sowie 2012 wurde sie Eltern gemeinsamer Kinder. Gemeinsam soll das Traumpaar ein Vermögen von 600 Millionen Dollar angehäuft haben, wobei Bündchen rund zwei Drittel davon beisteuert.

Wie bereits erwähnt, hätte Brady selbst schon die eine oder andere Million mehr mit dem Footballspielen verdienen können, bis heute waren es aber dennoch rund 230 Millionen Dollar. Den besten Vertrag seiner Karriere hat er nun bei den Tampa Bay Buccaneers unterschrieben. 25 Millionen verdient er in Florida in den kommenden beiden Jahren jeweils. Zum Vergleich, Patrick Mahomes, seines Zeichens Quarterback der Kansas City Chiefs, hat zu Beginn des Jahres einen Zehnjahresvertrag unterschrieben, der ihm jährlich 45 Millionen Dollar einbringen wird. Der bestdotierte Vertrag in der NFL-Geschichte.

Brady selbst kann seine 25 Millionen mit diversen Boni aufbessern. So bringt ihm das Erreichen der Playoffs eine halbe Million, eine Super-Bowl-Teilnahme 1,75 Millionen und ein Sieg ebendort 2,25 Millionen Dollar zusätzlich. Schafft er es in diversen Statistiken wie Passing Yards oder Touchdownpässen in die Top 5 der Liga, winken bis zu weiteren 2,25 Millionen. Da geht sich dann auch die ein oder andere Luxusimmobilie aus. In Florida hat die Familie eine Villa mit einem Wert von 13 Millionen Euro bezogen. Das vom ehemaligen Baseball-Star Derek Jeter gemietete Prunkstück umfasst 9.144 Quadratmeter, sieben Schlafzimmer, neun Bäder, ein Kino und natürlich einen riesigen Außenpool. Dem nicht genug beinhaltet das Anwesen auf Davis Island eine eigene Bootsanlegestelle und Garagenplätze für acht Autos, wo die Lieblingsstücke von Aston Martin bis Rolls Royce untergebracht sind.

Beim Super-Bowl LIV Anfang 2020 stand Brady mit seinen Patriots zwar nicht am Feld, Gesprächsthema war der siebenmalige Champion aber dennoch. In der Pause des Spieles zwischen den Kansas City Chiefs und den San Francisco 49ers versetzte er seinen Fans in einem der lukrativen Werbespots – 30 Sekunden Werbung in der Halbzeit kosten im US-Fernsehen durchschnittlich 4,5 Millionen Dollar – einen Schrecken, spielte er doch auf ein mögliches Karriereende an. Bei dramatischer Musik und allein in einem Stadion sprach Brady im Spot für einen Streaminganbieter:

»Sie sagen, dass alle guten Dinge enden müssen, dass die Besten wissen, wann es Zeit ist, zu gehen. Ich, ich gehe nirgendwohin.«

Brady, gar nicht im Stadion, stahl den Teams kurzzeitig die Show.

Ehefrau Giselle Bündchen ist die Topverdienerin in der Beziehung: Geschätztes Vermögen 430 Millionen US-Dollar. | © Sky Cinema

Wo Brady ist, da ist Erfolg

Wenige Wochen später ging er dann doch, zwar nicht in Pension aber zu den Tampa Bay Buccaneers. Nach 20 Jahren New England war es „einfach an der Zeit“. Mit den Patriots habe er alles erreicht und niemand werde ihm das nehmen können, erklärte der Modellathlet. Ein Grund war sicherlich auch, noch einmal beweisen zu können, dass er es auch außerhalb der gewohnten Umgebung kann. Die Erwartungen an den neuen Star in Florida waren selbstredend riesig, der Dauerkartenverkauf hat teilweise das Ticketsystem an die Grenzen gebracht.

Der Saisonverlauf gibt aber allen Beteiligten recht. Brady wird auch im Spätherbst seiner Karriere nicht wirklich müde und zeigt, dass er es nicht nur im gewohnten Umfeld drauf hat. Die Tampa Bay Buccaneers haben sich am 7. Februar 2021 zum zweiten Mal in ihrer Klubgeschichte nach 2002/03 den Titel in der NFL gesichert. In der 55. Ausgabe des Super Bowls ließ das Team um Altmeister Tom Brady im eigenen Stadion in Tampa Vorjahressieger Kansas City Chiefs mit einem unerwartet deutlichen 31:9-Sieg keine Chance. Für Rekordspieler Brady war es der siebente Titel, kein Klub hat mehr. Der 43-Jährige lieferte bei der ersten „Heim-Super-Bowl“ eine Machtdemonstration ab. 

Neben all seinem sportlichen Erfolg hat sich der 1,93 Meter große Star auch schon längst als Geschäftsmann auf das Leben nach der Sportkarriere, die gemäß Aussagen mindestens bis er 45 ist gehen soll, vorbereitet. 2015 wurde die Marke „TB12“, bestehend aus den Initialen und der Rückennummer, gegründet. „TB12“ umfasst Merchandise-, Kleidungs- und Sportnahrungsartikel sowie eigene Trainings- und Ernährungstipps. Vor allem die spezielle Ernährung, die in der Familie fast religiös behandelt wird, ist großer Bestandteil der Marke. Lebt man nach der TB12-Diät liegt der Schwerpunkt der Ernährung auf Gemüse und einem Verzicht von Milchprodukten, weißem Zucker und weißem Mehl. Zudem trinkt Brady angeblich bis zu 25 Gläser Wasser am Tag und verzichtet auf Nachtschattengewächse wie Pilze, Paradeiser und Paprika. Kaffee ist erlaubt, aber nur in kleinen Dosen und die letzte Mahlzeit gibt es drei Stunden vor dem Schlafen gehen. All das hat er in sein 2017 erschienenes Buch „Die TB12- Methode: Der Schlüssel zu lebenslanger Fitness und Leistungsfähigkeit“ gepackt. Innerhalb von 48 Stunden war es auf Nummer eins der Amazon-Charts.

Neben „TB12“ gründete der Superstar die Produktionsfirma „199 Productions“. Auch dieser Name lehnt sich an seine Karriere an und bezieht sich auf die Nummer, als die er im Jahr 2000 gedraftet wurde. „199 Productions“ soll Dokumentar- und Spielfilme sowie Fernsehformate umfassen. Brady selbst fungiert als Ideen- und Geldgeber, soll aber auch selbst vor der Kamera auftauchen. Das erste Großprojekt ist die Doku „Unseen Football“ mit den beiden Avengers- Regisseuren Anthony und Joe Russo. Dabei soll der Zuschauer hinter die Kulissen jenes Spiels geführt werden, dass das Leben des Geldgebers genauso geprägt hat, wie dieser das Spiel. #

2015 gründete Brady seine eigene Marke „TB12“. | © Amendola/AP

Eingangsfoto: Stone/Boston Herald Sport