,Dominic Thiem ist nach Thomas Muster und Jürgen Melzer der einzige Österreicher, dem der Sprung in die Top 10 der Tennisweltrangliste gelungen ist. Der 24-Jährige ist der Vorzeigeprofi des österreichischen Tennissports und gilt als Vorbild für viele junge Tennistalente. Wir haben uns den Niederösterreicher zum Sonderthema gemacht: Erfahre im drittel Teil im Rahmen unserer #ThiemWeek Details über seinen bisherigen Verdienst, sein Privatleben und seine digitale Community.

,© GEPA | Zwei, die sich verstehen: Sandplatzkönig Rafael Nadal (l.) und sein Nachfolger?

,Top Verdiener in Österreich

Um sich mit den großen Stars der Tenniswelt nicht nur sportlich, sondern auch finanziell messen zu können, fehlt es dem 24-Jährigen noch um ein paar Millionen Dollar. Dennoch, der aktuelle Top 10 Spieler des Tennissports verdiente im Jahr 2017 4,254 Millionen Dollar nur an Preisgeld.

Damit kommt Thiem auf ein bisheriges Karriere-Preisgeld von knapp 11 Millionen US-Dollar. Im Vergleich: Roger Federer und Novak Djokovic sind die ersten zwei Tennisspieler, die in ihrer Karriere bereits über 100 Millionen US-Dollar an Preisgeld-Summe verdient haben.

Zusätzlich besitzt der Niederösterreicher zahlreiche Werbeverträge mit diversen Marken und Ausrüstern.

,Geheimes Privatleben

Neben dem Tennissport interessiert sich Thiem besonders für Fußball und Skispringen. Der 24-Jährige ist außerdem ein großer Fan von der TV-Serie „Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei“, Skispringer Gregor Schlierenzauer und dem englischen Fußballklub FC Chelsea, von dem er bereits einige Spiele live im Stadion mitverfolgt hat. Auch das Reisen und der Lifestyle als Tennisprofi gefallen dem Niederösterreicher sehr gut. Als Vorbild sieht er den ehemaligen Tennisprofi Stefan Koubek und den noch aktiven Tennisspieler Jürgen Melzer.

Thiem gibt trotz seines großen Erfolgs nur selten Einblicke in sein Privatleben. Deshalb ist es nicht überraschend, dass er seine Beziehung mit der französischen Tennisspielerin Kristina Mladenovic lange geheim hielt.

In einem Interview mit der Tageszeitung Presse gab er an, dass die verloren gegangene Anonymität kein Problem für ihn darstellt und er sein Leben deshalb nicht wirklich anders gestalten muss. Private Dinge wird der Tennisstar auch in Zukunft nicht an die Medien weitergeben. Für Thiem hat die klare Trennung zwischen Privatleben und Tennissport eine hohe Priorität.

,© Screenshot Twitter | Thiem gilt beim Londoner Spitzenklub Chelsea als „Edel-Fan“.

Im Netz gefeiert

Der junge Tennisprofi ist mittlerweile weit über die Grenzen von Mitteleuropa bekannt. Der Niederösterreicher hat durch seine guten Leistungen weltweit auf sich aufmerksam gemacht und sich eine internationale Fancommunity aufgebaut.

Der Londoner Fußballklub FC Chelsea beispielsweise lud seinen „Edel-Fan“ bereits an die Stamford Bridge ein und schenkte ihm im Zuge des Wimbledon Turniers 2016 ein Trikot mit seinem Namen darauf. Auch Barcelona-Verteidiger Gerard Piqué outete sich über Twitter als Fan des Österreichers und glaubt, dass Thiem die zukünftige Nummer eins der ATP-Weltrangliste wird.

Auf Social Media ist er in der Zwischenzeit ebenfalls eine feste Größe und arrangiert mehr und mehr zum Fanliebling. Seit Herbst 2013 versorgt er seine Fans regelmäßig mit Posts über seinen Tennisalltag. Auf Instagram hat der 24-Jährige 389.000 Abonnenten und damit mehr als beispielsweise der österreichische Fußballnationalspieler Marko Arnautovic. Auf Facebook hält Thiem bei 174.000 „Fans“ und auf Twitter bei immerhin 90.000 Follower.

In einer von uns durchgeführten Analyse in der Winterausgabe des Sport Business Magazins belegte Thiem den sechsten Rang bei den österreichischen Sportlern mit der größten digitalen Community – siehe nachfolgende Grafik.

Dominic Thiem ist auf einem guten Weg, einer der besten, wenn nicht sogar der beste Tennisspieler der Welt zu werden. Sein hartes Training kombiniert mit seinem Ehrgeiz und seiner Einstellung hat ihn dahin gebracht, wo er aktuell steht. Thiems Entwicklung geht definitiv in die richtige Richtung und er wird weiter hart an sich arbeiten, um einer erfolgreichen sowie titelreichen Zukunft entgegenblicken zu können.

,© GEPA | ITF (International Tennis Federation) | GEPA

,Schon die Teile 1 und 2 im Rahmen unserer #ThiemWeek gelesen?

,Hier geht’s zu Teil 1: Phänomen Thiem: Ein Niederösterreicher auf dem Weg zum Weltstar

,Hier geht’s zu Teil 2: Thiems Mentor: Hart, härter, Günter Bresnik

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