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© Frank Hoermann/dpa Picture Alliance/picturedesk.com

FUSSBALL Ohne sie würde kein Fußballspiel angepfiffen werden und doch ist es der undankbarste Job im gesamten Fußballuniversum: der Schiedsrichter. Ein aktueller Lagebericht zu überschaubaren Gehältern, fehlender Professionalisierung und Frührente mit Mitte 40.

Das Erfolgsgeheimnis des Fußballsports ist über 100 Jahre die klaren und leicht verständlichen Regeln, die trotz aller Anpassungen im Wesentlichen unverändert blieben. Aufgrund von wachsenden Anforderungen und Erweiterungen einzelner Punkte im Regelwerk ist die Rolle des Schiedsrichters seit Jahren im Wandel. Nicht genug, dass binnen Sekunden komplexe Spielsituationen richtig bewertet werden müssen. Ein Pfiff entscheidet am Saisonende nicht nur über Meisterschaft oder Abstieg, sondern auch über die Zukunft von Vereinen.

Mit einem umfassenden Ausbildungs- und Förderprogramm sorgen der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) sowie die neun Landesverbände dafür, dass die Unparteiischen den Anforderungen in vorbildlicher Weise gerecht werden – nicht nur auf dem Spielfeld. In der aktuellen Saison 2021/22 sind insgesamt 2.216 Unparteiische Woche für Woche auf Österreichs Fußballplätzen im Einsatz. 28 davon pfeifen in der Bundesliga und aus dieser Gruppe werden die sieben FIFA-Referees von der ÖFB-Schiedsrichterkommission nominiert.

Schiedsrichter in den höheren Spielklassen sind Leistungssportler. Wer in der Bundesliga zum Einsatz kommen will, benötigt Augenmaß, Autorität, Regelkompetenz, Nervenkraft und Erfahrung, aber auch eine gute Fitness.

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