Seite wählen

Eingangsfoto: heikomandl.at | Bezahlte Anzeige

FREIZEITSPORT Thomas Wiedner, CEO von Outdooractive, über Europas führendes Tourenportal als digitale Plattform mit zwölf Millionen Usern, Nachhaltigkeit, Sicherheit und interaktive Challenges.

Herr Wiedner, wie würden Sie Outdooractive jemandem beschreiben, der noch nie davon gehört hat?

Outdooractive versteht sich als digitale Heimat für alle Outdoor-Begeisterten, als idealer Partner für draußen. Unsere Plattform ist Schnittstelle zwischen der mittlerweile sehr großen User-Community – wir zählen demnächst zwölf Millionen registrierte Menschen in der Community – und den Business-Kunden wie etwa Tourismusverbänden, Veranstaltern und die Sportartikelindustrie. Outdooractive verbindet diese beiden Bereiche auf eine Weise, von der alle profitieren.

Inwiefern ergänzen sich diese beiden Bereiche, können Sie uns da ein Beispiel nennen?

Ein gutes Beispiel ist die spezielle österreichische Situation in Sachen Mountainbike. Anders als in Deutschland darf man in Österreich nicht überall fahren, wo es nicht explizit verboten ist. Auf der Outdooractive-Plattform können sowohl Privat- als auch Businesskunden Touren in ihrer Region anlegen, die legal befahrbar sind. Konfrontationen mit Förstern oder Grundstückseigentümern können so vermieden werden, was sowohl der Mountainbike-Community als auch der Region zugutekommt.

Sport Business Magazin Sommerausgabe 02-2021

Welche anderen Möglichkeiten haben Destinations-Kunden, die mit Outdooractive zusammenarbeiten möchten?

Die Inhalte, die eine Destination erstellt, bekommen nicht nur auf outdooractive.com Sichtbarkeit, sondern auch auf unzähligen Partnerkanälen. Viele Portale mit ähnlichen Zielgruppen nutzen entweder unsere Technologie zur Visualisierung oder die Inhalte von Businesskunden nach dem Solidaritätsprinzip – einmal vorhandener Content darf von allen anderen genutzt werden.

Zusätzlich bieten wir verschiedene Technologien an, um Touren, Ausflugsziele, Unterkünfte, also alles, was für den Gast interessant ist, zu visualisieren. Das reicht vom Widget für die Seite des Hotels, über eine Destinations-App mit Navigationsfunktion bis hin zum kompletten Web-Auftritt einer Region. Richtig eingesetzt, können damit Besucher clever gelenkt und nützliche Daten für die Verbesserung des Angebotes gesammelt werden.

Gerade wenn es um Tourismus und den Aufenthalt in der Natur geht, gibt es in den letzten Jahren vermehrt den Ruf nach Nachhaltigkeit. Inwiefern ist das bei Outdooractive Thema?

Nachhaltiger Tourismus ist uns ein großes Anliegen: Wir möchten den Menschen nicht nur ein Tool mit auf den Weg geben, mit dem sie outdooractive sein können, sondern auch das Bewusstsein für den achtsamen Umgang mit der Natur steigern. Social Media spielt da eine große Rolle: Mit unserer Social-Sharing-Funktion etwa haben Destinationen und Geschäftspartner die Möglichkeit, Besucher effektiv zu lenken und somit ein Gleichgewicht zwischen Hotspots und Geheimtipps zu schaffen. Außerdem präsentieren wir auf unserer Website immer wieder Ideen, wie unsere User nachhaltiger und achtsamer draußen unterwegs sein können – etwa mit fair produzierter, plastikreduzierter Kleidung oder sicherer Ausrüstung.

Zudem unterstützen wir als Mitglied der Initiative »1% for the planet« mit diesem Anteil unseres Umsatzes den Verein »Digitize the planet« dabei, Schutzgebiete weltweit digital zu erfassen und diese Zonen nicht nur bei uns, sondern auch auf allen anderen Plattformen sichtbar zu machen.

CHALLENGES »User haben die Möglichkeit, sich selbst herauszufordern und gemeinsam mit anderen Usern auf der ganzen Welt die eigenen Grenzen auszuloten.« | © Erwin Haiden

Stichwort Sicherheit: Immer wieder hört man von Menschen, die in den Bergen verunglücken oder von ihrer Gruppe getrennt werden. Gibt es bei Outdooractive auch Bestrebungen, die Sicherheit beim Ausflug in die Natur zu erhöhen?

Die Sicherheit unserer User liegt uns sehr am Herzen. Deswegen erklären wir nicht nur, was zum Beispiel eine gute und sichere Ausrüstung ausmacht, sondern bieten in unserer App mit der Buddy Beacon-Funktion ganz konkret Hilfe an: User können mit dieser Funktion ihren Standort mit Freunden und Familie teilen und in den Einstellungen der App auch die Einwilligung erteilen, dass im Notfall ihre Informationen freigegeben werden dürfen, was gerade im hochalpinen Bereich die Bergung erleichtern kann. Um auch die Rettungsteams zu unterstützen, stellen wir die Pro-Version unserer App für Search & Rescue Teams kostenlos zur Verfügung. Außerdem finden User auf der Plattform und auch in der App Hinweise zu aktuellen Bedingungen, Sperrungen oder Gefahrenzonen in bestimmten Gebieten.

Was auf der Outdooractive-Website auffällt, sind die Challenges. Was kann man sich darunter vorstellen und welche Vorteile bieten diese für Geschäftspartner?

User haben bei Challenges die Möglichkeit, sich selbst herauszufordern und gemeinsam mit anderen Usern auf der ganzen Welt – wenn auch nur online – die eigenen Grenzen auszuloten. Wer mitmachen möchte, meldet sich einfach bei einer Challenge an und trackt dann die eigene Aktivität mit der Outdooractive App. Für unsere Destinationspartner bieten die brandneuen POI-Challenges die Möglichkeit, Menschen für einen Urlaub in einer bestimmten Region zu begeistern und zu steuern, welche Points of Interest Urlauber während des Aufenthalts besucht werden.

Herr Wiedner, wir danken Ihnen für dieses Gespräch. #

PRINT

ABO
29,90/EUR
  • ​• 1 Jahr Sport Business Magazin (4 Printausgaben)

  • Hochglanzmagazin immer bequem nach Hause geliefert ​

  • • Jederzeit kündbar ​

Sport Business Magazin Sommerausgabe 02-2021

PRINT

ABO
29,90/EUR
  • ​• 1 Jahr Sport Business Magazin (4 Printausgaben)

  • Hochglanzmagazin immer bequem nach Hause geliefert ​

  • • Jederzeit kündbar ​