,Wir sprachen mit dem professionellen eSportler des SK Rapid Wien und Trainer Mario Viska über seinen Arbeitsalltag, wie viele Stunden er trainiert, die Entwicklung der eBundesliga, Preisgelder und den eSports Markt in Österreich.

,© Oliver Gast

,Wie sind Sie zum professionellen eSportler geworden?

Ich spiele seit 1998 FIFA. Im Jahr 2000 habe ich angefangen, mich mit eSports näher zu beschäftigen, jedoch mit dem Spiel Counterstrike. Ich habe circa drei Jahre professionell gespielt und war kurz vor dem professionellen Einstieg in den eSports – inklusive dann richtig Geld zu verdienen. Leider hat sich in der entscheidenden Phase unser Team zerstritten.

Seit 2004 spiele ich professionell FIFA und habe dafür zwei Jahre lang sehr viel Zeit investiert, jedoch ohne Team, ohne Sponsor und ohne Vertrag. 2006 habe ich mich für die Europameisterschaft qualifiziert und in Leipzig den dritten Platz erreicht.

Dann kam mein heutiges Management auf mich zu und hat mich unter Vertrag genommen. Das war endgültig der Durchbruch zum Profi.

,Wie vielen Stunden trainieren Sie am Tag?

Wenn ich nicht viel raus muss, trainiere ich in der Regel sechs bis acht Stunden am Tag. Zwischenzeitlich auch ein bisschen weniger. Schlussendlich kommt man auf eine Arbeitszeit von circa acht Stunden am Tag.

,Welche Grundvoraussetzungen muss man mitbringen, um ein erfolgreicher eSportler zu werden?

Motivation, Disziplin, Ehrgeiz, Umgang mit Niederlagen und eine richtige Zielsetzung. Darüber hinaus sind ein Fußball- sowie Analyseverständnis, die richtige Ernährung und die mentale sowie körperliche Fitness elementare Faktoren.

Das Wichtigste ist jedoch ein gutes Zeitmanagement. Um Fortschritte zu erzielen, muss man sechs bis acht Stunden am Tag trainieren. Ich habe jeden Tag bist 20.00 Uhr gearbeitet und in der Nacht mehrere Stunden FIFA gespielt, ehe ich nach vier Stunden Schlaf wieder in die Arbeit fuhr. Der Weg zum professionellen eSportler ist definitiv nicht einfach. Man nimmt nicht einfach einen Controller in die Hand und wird dann zum Profi. Dahinter steckt hartes Training.

,Die besten FIFA eSportler Europas verdienen 5.000 bis 10.000 Euro netto im Monat – Tendenz steigend. | © Mario Viska

,Sie sind nicht nur FIFA-Spieler, sondern auch Coach. Seit wann sind Sie Trainer und was war Ihre Motivation dahinter?

Seit 2006 habe ich eine eigene eSports-Akademie mit über 350 Schülern. Neben meiner Tätigkeit als eSportler wollte ich für die Zukunft einen Plan B zur Verfügung haben, um mit eSports langfristig Geld zu verdienen.

,Welche Aufgaben haben Sie als professioneller Coach?

Grundsätzlich sind die Aufgaben eines eSports-Coaches mit denen eines Fußballtrainers zu vergleichen. Am Wochenende spielt man Bundesliga, dann gibt es eine Nachbesprechung und anschließend bereitet man sich auf den nächsten Gegner vor. Dazu trainiere mit den Spielern und organisiere Gegner für die Turniere.

,Wie sieht ein klassischer „Arbeitsalltag“ bei Ihnen aus?

Er ist in drei Punkte aufgeteilt: Social Media, Spielen und Coaching beziehungsweise Analyse. Dazu versuche ich, mich körperlich und mental fit zu halten sowie mich richtig zu ernähren.

https://www.youtube.com/watch?v=37IAI4Qrajs

,Wie werde ich Professioneller FIFA eSportler: Auf seinem YouTube-Kanal beliefert Mario Viska seine Fans regelmäßig mit Content. | © YouTube

,Welche Ziele Mario Viska für die Zukunft hat, wie sein Fazit zum ersten Jahr eBundesliga lautet und wie viel Geld man als Österreichischer eSportler verdienen kann, liest du in der Herbstausgabe des Sport Business Magazins.

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