Gerald Baumgartner, Cheftrainer des SV Mattersburgs, sprach mit uns über Erfolgsdruck als Trainer, wie er damit umgeht und was er von sozialen Netzwerken hält.

Als Cheftrainer des SV Mattersburg haben Sie ein kompetentes Trainerteam zur Verfügung. Wie groß ist dieses Team und welche Aufgaben haben die jeweiligen Personen?

Wir haben zwei Assistenztrainer, wobei einer für die Videoanalyse zuständig ist, einen Tormanntrainer, Athletikcoach, Physiotherapeut sowie einen Masseur. Zudem gibt es noch einen Zeugwart und eine Wäscherin. Der Athletikcoach kümmert sich mit dem Physio um das Rehatraining. Außerdem ist er für die individuellen Programme von nicht ganz fitten Spielern in Absprache mit dem Cheftrainer zuständig.

Welche Möglichkeiten gibt es als Trainer mit dem stetigen Erfolgsdruck klarzukommen und umzugehen?

Ich versuche, vom Fußball zumindest stundenweise Abstand zu halten und gewisse Dinge auszublenden, wenn der Druck zu groß wird oder wenn einmal die Ergebnisse nicht so passen. Am besten funktioniert es bei Aktivitäten mit meiner Familie oder speziell mit Sport. Im Winter gehe ich Skitouren oder mache Indoorsport. Im Sommer mache ich viel Outdoorsport, wie Laufen oder mit dem Bike fahren. Ebenfalls gehe ich regelmäßig ins Fitnessstudio. Zudem mache ich einmal im Monat Mentalcoaching, das gibt mir ein gutes Gefühl. Ich umgebe mich mit Menschen, die mir gut tun.

Heutzutage ist es sehr wichtig, dass man über den Tellerrand hinausschaut, wie es beispielsweise in anderen Sportarten zugeht. Ob im Basketball oder in der Scoutingabteilung eines großen Eishockeyklubs. Diese Dinge interessieren mich, weil man für sich persönlich gewisse Schlüsse ziehen kann.

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