Trotz Coronakrise haben die Fußballvereine der englischen Premier League in diesem verlängerten Sommertransferfenster rund 1,37 Milliarden Euro für neue Spieler ausgegeben. Allen voran der FC Chelsea mit Sage und Schreibe 247 Millionen Euro, die in zu großen Teilen für die deutschen Nationalspieler Kai Havertz (80 Millionen) und Timo Werner (53 Millionen) investiert wurden.

Laut Daten von transfermarkt.de hat der Verein aus dem Westen Londons im Alleingang annähernd so viel gezahlt wie die gesamte Bundesliga (320 Millionen). Diese war, wie alle anderen großen Ligen, in diesem Jahr deutlich zurückhaltender mit Spielerkäufen und bringt es sogar auf eine positive Transferbilanz.

Die italienische Serie A steht mit 763 Millionen Euro Transferausgaben hinter der Premier League auf Rang zwei. Platz drei belegt die französische Ligue 1 mit 429 Millionen Euro.

Eine aktuelle Statista-Grafik zeigt den Einfluss der Corona-Pandemie und dadurch geschwächten Wirtschaftslage der Vereine. Die Sommertransferausgaben fallen in diesem Jahr deutlich geringer aus als in der vorherigen Saison. Insbesondere in LaLiga waren die Vereine sparsam und investierten knapp 70 Prozent weniger als vor der Krise – der amtierende Meister Real Madrid verzichtete sogar komplett auf internationale Neuzugänge. #

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