Gaming ist in Österreich weiter auf dem Vormarsch. Rund 5,3 Millionen Österreicherinnen und Österreicher spielen Videospiele, 50.000 davon kompetitiv als registrierte eSportler. In Österreich werden Videospiele aber nicht nur konsumiert, sondern auch entwickelt. Die rund 90 heimischen Spielestudios generierten zuletzt 24,1 Millionen Euro Umsatz und sind maßgeblich an der Produktion namhafter internationaler Blockbuster beteiligt.

Videospiele sind ein Massenphänomen – und österreichische Entwicklerstudios mischen kräftig mit. In vielen internationalen Spiele-Hits steckt nämlich österreichisches Knowhow. „Der eSports-Markt boomt. Gemeinsam generierten die knapp 90 österreichischen Spielestudios so zuletzt über 24 Millionen Euro Umsatz. Die heimische Gaming-Wirtschaft ist eindeutig eine Zukunftsbranche und positioniert sich bereits als Global Player“, betont Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Österreichische Entwickler waren und sind an der Entwicklung von Top- Projekten beteiligt. Beispiele dafür wären World of Tanks: Frontline (Bongfish, Graz), Die Siedler (Mi’pu’mi Games, Wien), Sea of Thieves (Purple Lamp, Wien) oder Bus Simulator 18 (stillalive studios, Innsbruck).

»Videospielentwicklung findet mittlerweile sehr stark international vernetzt statt. Moderne Multimillionen- Dollar-Produktionen mit hunderten Entwicklern – das lässt sich zusehends nur stemmen, indem man externe Unterstützung holt.«

Michael Fink, Vorsitzender des österreichischen Developerverbands Pioneers

 

Zum Beispiel aus Österreich. „Das Know-how der österreichischen Developer ist international sehr gefragt“, so Fink weiter.

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Fotos: ÖFBL/Max Bruckner