Als erster Fußballnationalverband der Welt ruft der Deutsche Fußball-Bund (DFB) einen landesweiten eFootball-Pokalwettbewerb ins Leben. Aktuell können sich Profis und Amateure für den DFB-ePokal bewerben, der bis März an der Konsole ausgetragen wird. Der eSports-Wettbewerb soll auf die Teilnehmer langfristig einen ähnlichen Reiz ausüben wie das analoge Vorbild.  Am 14. November 2020 gibt es die Weltpremiere: Das erste FIFA-Duell im DFB-ePokal steht an.

Angelehnt an die Erfolgsgeschichte, die der DFB-Pokal seit Jahrzehnten auf dem Rasen schreibt, bietet der DFB mit dem ePokal Gamern aus ganz Deutschland die Möglichkeit, auch auf dem virtuellen Rasen „Klein-gegen-Groß“-Partien auszuspielen. Stolpernde Favoriten, über sich hinauswachsende Amateure. Das große Finale in Berlin – Pokal pur eben.

Das besondere Merkmal der eFootball-Variante: Erstmals können sich Spieler zu Amateurteams zusammenschließen und als Teil eines realen Vereins in Kleingruppen gemeinsam antreten. Möglich sind Mannschaften mit drei bis fünf Spielern.

Curtius: „Nächster wichtiger Schritt des DFB im Bereich eFootball“

DFB-Generalsekretär Friedrich Curtius sagt zum neuen Wettbewerb: „Nach der Gründung unserer eNationalmannschaft und dem erfolgreichen Launch der Plattform dfb-efootball.de ist der Start des DFB-ePokals der nächste wichtige Schritt des DFB im Bereich eFootball.“ Er sei überzeugt davon, „dass die packenden Pokalduelle, die wir aus dem DFB-Pokal kennen, auch auf dem virtuellen Rasen für Begeisterung sorgen werden.“

Der DFB-ePokal besteht aus drei Runden: Die Qualifikation ist Teil der Vorrunde, danach folgen die Hauptrunde und schließlich das Finale in der Hauptstadt. Dabei kämpfen acht Teams je Konsole – gespielt wird die Fußballsimulation FIFA 21 auf der PlayStation 4 und der Xbox One – um den Titel. Als erstmaliger Sieger des DFB-ePokals darf sich das Team bezeichnen, das die Spiele im Cross-Konsolen-Finale für sich entscheidet.

Ein spannender wie innovativer Modus, findet auch Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident: „Beim DFB-ePokal-Wettbewerb haben unsere Vereine die Möglichkeit, als Amateurteams ihre Farben zu vertreten und auf einem neuen, angesagten Weg bundesweit auf sich aufmerksam zu machen – damit wollen wir die Synergien zwischen eFootball und Vereins-, insbesondere Amateurfußball noch stärker fördern und weiter ausbauen: Fußballvereine können künftig nicht nur Meister in ihrer Liga auf dem Rasen, sondern eben auch DFB-ePokal-Sieger in der virtuellen Welt werden.“

Im Livestream keine Sekunde verpassen

Natürlich können die Vereine und ihre Spieler dabei live beobachtet werden. Auf der eFootball-Plattform des DFB unter dfb-efootball.de sind viele der Partien im Stream zu sehen. Das eSports-Newsportal esports.com überträgt ab der Hauptrunde live und liefert darüber hinaus News und Highlights. Wer bereits die Quali- oder Vorrunde verfolgen möchte, ist auf Twitch richtig – dort verpasst ihr keine Sekunde des DFB-ePokals. Somit sollte eigentlich nur noch eine letzte Frage zu klären sein: Wer sichert sich den Titel bei der Premiere des DFB-ePokals? #

Text: DFB | Foto: DFB/JvM/Sports