Eishockey-Crack Marco Rossi hat seine zweite Saison in der kanadischen Juniorenliga begonnen, mit dem Ziel, 2020 den Sprung in die National Hockey League (NHL) zu schaffen. Beim NHL-Draft im kommenden Juni steht Marco Rossi sehr weit oben auf der Liste und es gilt als wahrscheinlich, dass sich eines der 31 NHL-Teams die Rechte an dem jungen Österreicher sichern wird. Nun gilt es die tollen Leistungen der abgelaufenen Saison bei den Ottawa 67’s zu bestätigen oder noch besser, auszubauen.

Schweizer Weg

Regelmäßig von Ex-Eishockey-Crack und Vater Michael wurde Rossi in die Schweiz chauffiert und stand 2011 schon als 11-Jähriger in der eidgenössischen U15-Liga auf dem Eis. Nachdem er die dortigen Juniorkategorien durchlief, verbuchte er auch achtzehn Einsätze in der NLB, der zweithöchsten Schweizer Spielklasse, wo er sieben Punkte sammelte. Letzte Saison wechselte er dann nach Ottawa zu den 67‘s in der kanadischen Elite-Nachwuchsliga OHL. Im U18 Nationalteam holte der Vorarlberger bei zwei Weltmeisterschaften in zehn Partien herausragende 15 Punkte, bei der U20 WM 2018 als erst 16-Jähriger fünf Zähler, darunter zwei Treffer beim 5-2 Sieg im Abstiegsduell gegen Ungarn.

Über den Sommer hielt sich Rossi in verschiedenen Eishockey- Camps in Kanada und den USA und bei EBEL Club Dornbirn Bulldogs fit, ehe er nun als 18-Jähriger in seine zweite Saison für Ottawa geht. „Es wird extrem schnelles Eishockey gespielt mit raschem Umschalten. Das ist genau das Richtige für mich und ich habe mein Spiel dort sehr verbessert, vor allem in den Zweikämpfen und beim Umschalten. Daher habe ich im Sommer auch viel Augenmerk auf Speed gelegt. Ich kann den Bulldogs gar nicht genug danken, dass ich bei ihnen aufs Eis durfte. Das hat mir sehr geholfen.“


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