,Influencer im Fußball Business. In einer zunehmend digitalisierten Fußballwelt nimmt die Kommunikation in den sozialen Netzwerken vehement zu. Damit verbunden steigt auch der Marktwert sogenannter Influencer. Längst verdienen Superstars wie Cristiano Ronaldo heute mehr Geld mit ihren Social Media Posts als mit ihrem eigentlichen Beruf als Fußballer. Werbetreibende Unternehmen haben diesen Trend erkannt und setzen vermehrt auf Influencer-Marketing im Fußball, um von den Reichweiten der Spieler zu profitieren.

,© www.cristianoronaldo.com

,Was ist ein Influencer?

Als Influencer (deutsch: Beeinflusser, Meinungsmacher) werden Menschen bezeichnet, die in sozialen Netzwerken über Marken berichten oder Produkte präsentieren. Durch ein hohes Ansehen und eine starke Präsenz haben sie einen großen Einfluss auf ihre Follower. Diese Form der Werbung nennt man dann Influencer-Marketing.

,Lukrativ für Influencer und Unternehmen

Influencer werden immer häufiger im Marketingmix großer Unternehmen integriert. Erfolgsfaktoren seien vor allem, die richtige Zielgruppe mit dem passenden Influencer zu erreichen, eine langfristige Planung und Kooperation (Storytelling) sowie Authentizität.

Laut einer Studie der Analyse- und Marketing-Plattform Captiv8 verdienen Influencer je nach Kanal und Reichweite 2.000 bis hin zu 300.000 US-Dollar pro Post. Die untenstehende Grafik bestätigt, dass bereits mit kleineren Reichweiten vergleichsweise hohe Summen generiert werden können.

© Captiv8 | So viel verdienen Influencer in den sozialen Netzwerken mit gesponserten Posts.

Das sind nur ein paar wenige von vielen Gründen, warum sich diese Form des Marketings so rasant durchgesetzt hat und nun auch vermehrt im Fußball zum Einsatz kommt.

Doch welche Eigenschaften muss ein Fußballer mitbringen, um ein erfolgreicher Influencer zu werden? Digitalexperte Mario Leo gab uns zu diesem Thema seine Einschätzungen ab. Mit seinem Unternehmen RESULT Sports betreut er zahlreiche prominente Vereine wie den FC Barcelona oder AS Rom in ihrem digitalen Auftritt.

,»In erster Linie spielen sie Fußball und dann erzielen sie als Werbebotschafter für ein Produkt oder eine Marke zusätzliche Einnahmen.«

Mario Leo, Geschäftsführer RESULT Sports

Leo sieht besonders den Begriff des „Influencers“ problematisch: „Ich sehe schon noch einen wichtigen Unterschied zwischen einem Sportler und einem reinen Influencer oder Blogger im Influencer-Marketing. Der Sportler fokussiert sich ja im Kern auf seine jeweilige Sportart. Dem Fußballer jedoch fällt es aufgrund des gesellschaftlichen Stellenwertes und seiner medial größeren Reichweite entsprechend leichter, große Communities innerhalb der sozialen Plattformen aufzubauen.“ Ergänzend dazu seien die klassischen Marketing- und Werbe-Attribute, wie Authentizität, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit gefragt.

Als Vorreiter in diesem Segment kann der fünfmalige Weltfußballer Cristiano Ronaldo gesehen werden.

,© Benjamin Cremel – Red Bull Content Pool | Fußballer wie Neymar vermarkten sich vermehrt über ihre digitalen Kanäle selbst und verdienen damit hohe Summen.

,Social Media König Ronaldo

Cristiano Ronaldo ist nicht nur im Weltfußball am Gipfel des Erfolgs angekommen, sondern mittlerweile auch in den sozialen Netzwerken. Mit fast 328 Millionen Followern (Stand: 22. Juni 2018) auf Facebook, Twitter und Instagram ist er die Person mit den meisten virtuellen Fans auf diesem Planeten.

328 Millionen? Richtig gehört, der 33-jährige Portugiese erreicht inzwischen mehr Menschen, als es in den USA Einwohner gibt – dem drittgrößten Land der Welt. Kein Medienunternehmen und keine berühmte Persönlichkeit hat eine größere digitale Communitiy. Bemerkenswerter Punkt dabei: Die Gefolgschaft wächst stetig um knapp 700.000 Follower pro Monat.

© RESULT Sports – Stand 22. Juni 2018 | Das sind die Top 10 Fußballer mit den meisten Followern in den sozialen Netzwerken.

,Wie viel Cristiano Ronaldo, Neymar und Co. mit ihren digitalen Kanälen verdienen, wo im Vergleich die Österreichischen, Deutschen und Schweizer Spieler stehen und welches Risiko diese Entwicklung für die Vereine mit sich bringt, liest du in der Sommerausgabe des Sport Business Magazins. Erhältlich im gut sortierten Presseeinzelhandel, im

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