eBundesliga: Zwölf Klubs, 6.000 Spieler und 15.000 Euro Preisgeld

Die eBundesliga ist der erste offizielle eSports-Bewerb eines Sportverbandes in Österreich und hat sich rasch zum größten virtuellen Fußball-Turnier des Landes etabliert. Tausende Teilnehmer haben nur ein Ziel im Auge: Die Meisterschaft gemeinsam mit ihrem Lieblingsklub aus der Österreichischen Fußball-Bundesliga. Wir blicken gemeinsam mit Mario Viska, dem professionellen eSportler, Kapitän und Trainer des SK Rapid Wien, auf die letzte Saison zurück mit allen wichtigen Kennzahlen. Darüber hinaus ziehen wir einen Vergleich mit Deutschland, reden über Infrastruktur, Preisgeld sowie Probleme und geben einen Ausblick für die Zukunft.

Reichweite von zehn Millionen: Werbewert im sechsstelligen Bereich

Mit der Einführung der eBundesliga bekam der Bewerb selbst und das Thema eSports im Allgemeinen viel mediale Aufmerksamkeit zugesprochen. Aufbauend auf die letztjährige Berichterstattung begleiteten zahlreiche Printmedien das Geschehen am digitalen Rasen.

Anhand der Werbewert-Analyse der Austria Presse Agentur (APA) lässt sich die mediale Strahlkraft der eBundesliga gut erkennen. Im Zeitraum von Oktober 2018 bis Februar 2019 erreichte die eBundesliga einen Werbewert von 673.762 Euro in Print- und Online-Medien. Wohlgemerkt handelt es sich dabei ausschließlich um die redaktionelle Berichterstattung, womit keine Bilder in die Bewertung miteinfließen.

„Im Vergleich zur Schweiz meilenweit voraus“

Mario Viska sieht ebenfalls einen positiven Fortschritt: „Der eSports- Markt in Österreich hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt“ und hebt dabei die gute Arbeit der eBundesliga hervor: „Österreich nahm mit der eBundesliga eine Vorreiterrolle ein. Als einer der ältesten FIFA-Profis der Welt [lacht] war man natürlich sehr erfreut und stolz, dass die Bundesliga diesen Schritt gewagt hat.“

Österreich muss den internationalen Vergleich nicht scheuen: „Im Vergleich zur Schweiz sind wir in diesem Bereich meilenweit voraus. Auch im europäischen Raum sind wir beim Thema eSports weiter vorne anzusiedeln“, so der professionelle FIFA-Spieler.


Ob in Zukunft bei der eBundesliga neben FIFA auch andere Games gespielt werden und wie das eSports-Turnier im Vergleich zu Deutschland abschneidet inklusive aller relevanter medialen Kennzahlen, erfährst du in unserer Winterausgabe des Sport Business Magazins. Erhältlich im gut sortierten Presseeinzelhandel in Österreich, im