Mit über 160 Kilometer pro Stunde durch die Luft entlang der Chinesischen Mauer, über die Pariser Champs-Élysées und in Höhen von 2.250 Meter in den Schweizer Alpen: Drone Racing nimmt im deutschsprachigen Raum langsam Fahrt auf. In den USA und in Asien ist die Sportart schon längst kein Nischenprodukt mehr. Wir stellen euch den Sport der Zukunft vor, der laut Experten die Formel 1 ablösen wird.

Was ist Drone Racing?

First Person View Racing (FPV-Racing), auch Drone Racing genannt, steht für eine neue Art von Motorsport, die sich an eine junge Generation richtet. Piloten fliegen kleine Drohnen in einem Rennen gegeneinander. Auf die Drohnen sind Kameras gebaut, das Livebild wird direkt auf eine Videobrille übertragen. So steuert der Pilot die Drohne. Die Strecken haben Kurven, Tore und enge Tunnel. Während des Rennens geht es darum, mit der eigenen Drohne einen Kurs zu bewältigen, der Schikanen aus unterschiedlichen natürlichen und künstlichen Hindernissen bietet, und am Ende als Erster am Ziel anzukommen.

Drohnenrennen sind in unterschiedlichen Ausprägungen möglich:

  • Bei den Time Trial Races befinden sich die Piloten alleine auf der Strecke. Dabei wird die Zeit ermittelt und am Ende mit den Zeiten der anderen Piloten verglichen.
  • Actionreicher geht es bei einem Drag Race zu, wobei sich zwei oder mehr Drohnen auf der Strecke befinden. Ziel ist es, die 100 Meter lange Strecke als Erster abzuschließen.
  • Beim Rotocross durchfliegen mehrere Drohnen die Strecke, Auch hier gilt, dass der Pilot gewinnt, dessen Drohne als Erste das Ziel erreicht.

Wie sieht ein Drohnenrennen aus?

Die Piloten sitzen nebeneinander auf der Bühne in ihrem „Cockpit“ und nutzen Videobrillen, um die Strecke aus der Sicht ihrer Drohnen durchfliegen zu können, wobei die Drohne per Fernsteuerung kontrolliert wird.

Damit Zuschauer verfolgen können, zu welchem Pilot welche Drohne gehört, sind LED-Lichter in unterschiedlichen Farben an den Drohnen angebracht. Vom Start bis zum Ziel sind unterschiedliche Gates und natürliche Hindernisse vorhanden und bilden eine dreidimensionale Rennstrecke. Durch die oftmals hohen Geschwindigkeiten – die Höchstgeschwindigkeit liegt bei über 160 Kilometer pro Stunde – und die hohe Beschleunigung sind Unfälle oft nicht zu vermeiden.


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