„Gemeinsam für den eSports“

Die größten heimischen eSports-Stakeholder gründen die eSport Allianz Österreich. ESVÖ, eBundesliga und A1 eSports League sind Gründungsmitglieder der Vernetzungs- und Informationsplattform.

Weltweit begeistert eSports Millionen Menschen. Auch Österreich kann sich diesem Trend nicht entziehen: hierzulande gibt es mittlerweile mehr als 50.000 registrierte eSportlerinnen und eSportler. eSports ist keine Randerscheinung mehr, denn knapp jeder Siebte Österreicher konsumiert regelmäßig eSports. Besonders in den letzten Jahren und vor allem in den letzten Monaten ist die Bedeutung von eSports in Österreich stark gestiegen. Einer neuen österreichischen Blitzumfrage zufolge haben durch die Corona-Pandemie rund 70 Porzent der heimischen Gamer noch mehr Zeit mit dem Spielen von Videospielen verbracht. Über die Hälfte der Befragten konsumierte dabei auch eSports-Inhalte via Livestreaming-Plattformen.

Unter dem Motto „Gemeinsam für den eSport“ präsentierten nun die drei größten Player der heimischen Branche – der ESVÖ, die A1 eSports League Austria und die eBundesliga – im Rahmen einer virtuellen Pressekonferenz die eSport Allianz Österreich. Oberstes Ziel dieser Vereinigung ist die gemeinsame Unterstützung der stetig wachsenden eSports-Landschaft in Österreich. Als erste konkrete Maßnahmen launcht die Allianz eine gemeinsame Informationsplattform für Medien und Interessierte (esvoe.at/e-sport-allianz), die stetig ausgebaut und ergänzt wird. Derzeit finden sich beispielsweise Infografiken, Studien und Pressefotos öffentlich zugänglich auf der Plattform. Des Weiteren stehen Aktivitäten wie die Veröffentlichung eines konsolidierten eSports-Jahresberichts sowie die Umsetzung von Marktforschungen und die Publikation von Infografiken rund um das Thema eSports auf der Agenda.

Christian Ebenbauer (Vorstandsvorsitzender Österreichische Fußball-Bundesliga), Marco Harfmann (Director Marketing Communications A1), Stefan Baloh (Vorsitzender eSport Verband Österreich).

Stefan Baloh, Vorsitzender des eSport Verband Österreich (ESVÖ) unterstreicht die Bedeutung der Allianz:

„eSports bleibt weiterhin in Bewegung. Obwohl das Jahr 2020 mit einigen gesellschaftlichen und unternehmerischen Herausforderungen verbunden war, waren mehr Augen denn je auf den österreichischen eSports gerichtet. Deswegen freue ich mich, dass wir nun mit der eSport Allianz Österreich einen neuen Meilenstein erreichen und die größten Stakeholder Österreichs das Thema weiter gemeinsam vorantreiben.“

Bundesliga-Vorstandsvorsitzender Christian Ebenbauer freut sich auf die neuen Synergien:

„Mit der eBundesliga haben wir 2017 als erster Sportverband des Landes einen eSports-Bewerb aufgebaut und damit eine Vorreiterrolle eingenommen. Durch die eSport Allianz wollen wir von anderen lernen, gemeinsam an neuen spannenden Zukunftsprojekten arbeiten und den eSports in Österreich weiterentwickeln.“

Sponsoring im eSports ist vielseitig.

Marco Harfmann, Director Marketing Communications A1, bestätigt diesen wichtigen Schritt:

„Die Digitalisierung ist ein wichtiger Treiber der Themen Gaming und eSports. Nur mit leistungsstarkem Internet wird eSports in der heutigen Form erst möglich. Seit der Gründung der A1 eSports League Austria im Herbst 2017 setzen wir auf den nachhaltigen Aufbau unserer eSports-Aktivitäten und freuen uns, jetzt ein Teil der eSport Allianz Österreichs zu sein.“

Für Interessierte wird es auch regelmäßige Informationsstammtische und Business Circle Veranstaltungen zum Austausch mit der Szene geben, bei denen auch neueste Erkenntnisse und Entwicklungen präsentiert werden. Den Anfang macht noch im Februar ein Webinar für Journalisten, das den Einstieg in die Welt des eSports für Medienschaffende erleichtern und einen Überblick über den weltweiten Trend bieten soll. #

Text: ESVÖ
Infografiken: A1 eSports
Fotos: eSport Verband Österreich | A1/APA-Fotoservice/Schedl