Wie eine Technologie den Sportrechtemarkt revolutioniert

Das Streaming von Live-Sport-Events hat nicht nur den Technologie-Bereich, sondern auch den Sportrechtemarkt komplett durcheinandergewirbelt. Wir erklären, warum.

Übertragungsrechte an Massensportereignissen sind für Fernsehveranstalter im Wettbewerb um Zuschaueranteile – und so auch für ihre Marktstellung – von großer strategischer Bedeutung. Der wirtschaftliche Wert dieser Rechte steigt mit zunehmender Knappheit. Zudem sind sie oft nur kurzfristig verwertbar, wie etwa bei Weltmeisterschaftsturnieren oder Olympischen Spielen. Direktübertragungen beziehungsweise Erstverwertungen sind besonders zuschaueraffin und attraktiv; Aufzeichnungen und Kurzberichte sind nur mehr während einer begrenzten Zeitspanne von Interesse. Die stark steigenden Preise, besonders im Fußball, und die hinzukommende fehlende Refinanzierbarkeit der Kosten im Free-TV haben in der Vergangenheit zur Zurückhaltung von Privatsendern geführt und so den gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Sendern in den Bieterverfahren in die Karten gespielt. Mit der Verlagerung hin zum Pay-TV und zuletzt zum Streaming hat sich dies selbstredend verändert.

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Fotos: sbonsi | pixabay