Die 17. Saison der Erste Bank Eishockey Liga ist seit kurzem eröffnet und Rekordmeister EC KAC versucht dabei seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen. Sportlich läuft’s gut, aber wie lange noch?

Im Jahr 2000 erfolgte nach dem brutalen finanziellen Kollaps der Liga ein radikaler Neustart. Seit der Spielzeit 2003/04 ist die Erste Bank Hauptsponsor der höchsten heimischen, wenn auch grenzübergreifenden, Liga. Und die Liga boomt, wenn man den Verantwortlichen glauben schenkt.

„Wir hatten zu Beginn einige schwierige Jahre zu überstehen, aber heute blicken wir stolz auf insgesamt über 16,5 Millionen Zuschauer zurück, die in den letzten Jahren eine immer ausgeglichenere und spannendere Liga verfolgen“, frohlockt Karl Safron, Geschäftsführender Liga-Präsident. 34.429 Zuschauer verfolgten die Finalserie zwischen dem Klagenfurt und Wien in den Hallen, so viele wie nie zuvor, und die zum bereits zehnten Mal in Folge begrüßten die Teams insgesamt mehr als eine Million Zuschauer. Auch Liga-Geschäftsführer Christian Feichtinger sieht die Lage durchwegs positiv:

»Wir sind in die erste Saison mit einem Medienwert von etwa 2,5 Millionen Euro gestartet. Nach 19 Saisonen halten wir bei über 60 Millionen Euro.«

Präsident geht überraschend

Doch ist wirklich alles so rosig wie es uns die Verantwortlichen glauben machen wollen. Safron hat die Agenden des im Juli 2019 ohne Vorwarnung zurückgetretenen Peter Mennel übernommen. Der Vorarlberger, der 2013 zum Boss der EBEL gewählt wurde, nannte berufliche Gründe und Zeitmangel als ausschlaggebend. „Ich musste in den letzten Wochen und Monaten erkennen, dass sich diese zwei Funktionen (Anm. EBEL Präsident und EOC Schatzmeister) logistisch nicht mehr länger vereinbaren lassen“, so Mennel.


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