Der 34-fache österreichische Nationalspieler Alexander Manninger blickt im Gespräch mit dem Sport Business Magazin auf seine aktive Zeit in der englischen Premiere League zurück, erklärt das Phänomen Jürgen Klopp und warum er den deutschen Erfolgstrainer als den jungen Arsene Wenger sieht.

Sie waren in der Saison 2016/17 ein Jahr beim FC Liverpool unter Vertrag und haben dort unter Jürgen Klopp gearbeitet. Was macht den Trainer Jürgen Klopp aus?

Genau das, was wir sehen. Das Authentische und er ist einer der modernsten Trainer. Er hat das Spiel Fußball und die Tatsache, dass es nicht immer nur um Fußball geht, am besten verstanden. Deswegen kommt er bei seinen Spieler auch so gut an. Er weiß ganz klar, was er will, wie er Fußball spielen will und was die Leute von ihm sehen wollen. Er begeistert und setzt die Dinge, die er sich vornimmt, auch alle um. Für das arbeitet er aber auch Tag und Nacht.

Die Spieler des Liverpooler FC überschütten ihn mit Lob und sehen ihn als Kumpeltyp.

Fußball ist nicht mehr das Wichtigste. Der Spieler muss sich wohl fühlen. Das Umfeld, alles was dazu gehört, um erfolgreich zu sein. Man muss verstehen, dass die Spieler durch andere Plattformen, wie die sozialen Netzwerke, auch anderen Bereichen eingeteilt sind und nicht nur am Platz zu stehen haben. Das ist jetzt ein anderer Fußball wie vor einigen Jahren, aber mit dem muss man heutzutage umgehen können. Und das kann der Kloppo.


Was Alexander Manninger an seinen Ex-Coach Arsene Wenger besonders schätzt, welche Gemeinsamkeiten es zu Jürgen Klopp gibt und wie er das Trainersystem in England einschätzt, erfährst du in unserer Herbstausgabe des Sport Business Magazins. Erhältlich im gut sortierten Presseeinzelhandel in Österreich, im