Nur sieben Prozent fließen in den Frauensport

Weltweit geben Unternehmen rund 30,9 Milliarden Dollar für Sportsponsoring aus, überwiegend an Ligen und Teams aus dem Männersport, so das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung von Daten-Dienstleister Statista. Nur sieben Prozent der Gelder gehen in den Frauensport. Im Hinblick auf die Gleichberechtigung von Männern und Frauen ein niederschmetterndes Ergebnis. Auch zwischen den Sportarten gibt es ein massives Ungleichgewicht. Wir zeigen, wie die diversen Sportarten, Ligen und Einzelsportler abschneiden.

In diese Sportarten fließt das Geld

Das größte Volumen an Unternehmenssponsoring konzentriert sich auf Nordamerika und Europa, die 65 Prozent des Gesamtvolumens ausmachen. In den afrikanischen Markt investieren Sponsoren gerade einmal ein Prozent der globalen Spendings. Der größte Anteil entfällt mit 19,31 Milliarden US-Dollar auf Ligen und Teams.

Der Fußball überstrahlt mit Einnahmen in Höhe von 12,84 Milliarden Dollar alle anderen Sportarten bei Weitem. Die weltweite Beliebtheit macht den Fußball zum attraktivsten Sport für Unternehmen, um Sponsoringbudgets zu investieren. Mit Respektabstand folgt der Rennsport mit 2,5 Milliarden sowie Basketball mit 2,48 Milliarden. Der Skisport beispielsweise befindet sich nicht einmal im Ranking, so verhältnismäßig gering sind die Sponsoringgelder.


Welcher Sportler die Nummer eins im Sponsoring-Ranking ist, wie weit abgeschlagen die Frauen liegen, welche Gründe es dafür gibt und welche Sportarten eSports bereits überholt hat, erfährst du in unserer Winterausgabe des Sport Business Magazins. Erhältlich im gut sortierten Presseeinzelhandel in Österreich, im