In der Schweiz haben sich im letzten Jahr 67 Prozent aller Unfälle während Freizeitaktivitäten ereignet. Rund ein Drittel dieser Unfälle sind auf Sport und Spiel zurückzuführen. Das größte Verletzungspotenzial aller Sportarten birgt Fußball. Diese Verletzungen kosten sowohl den Unternehmen als auch Versicherungen jährlich eine dreistellige Millionensumme.

Laut Statistik der Unfallversicherung werden jährlich etwa 45.000 Fußballverletzungen registriert, dabei sind auch Verletzungen im Klubfußball auf Amateurniveau miteingeschlossen. Auffällig ist, dass 93 Prozent der Verletzungen auf Männer entfallen und etwa ein Drittel durch eigentlich vermeidbare Fouls entstanden sind. Ein klares Zeichen für eine rabiatere oder auch unbeholfenere Vorgehensweise von Männern beim Kicken.

Nicht nur für die Verletzten, sondern auch für deren Arbeitgeber ist die hohe Gefahr der Verletzung ein Problem. Schweizer Betriebe verzeichnen insgesamt rund 500.000 Ausfalltage pro Jahr und müssen mit Kosten von 6.000 bis 10.000 Schweizer Franken pro verunfallten Amateur-Fußballer rechnen. Der Versicherungsschaden der Arbeitsunfähigen summiert sich jedes Jahr auf ungefähr 195 Millionen Schweizer Franken (umgerechnet rund 182 Millionen Euro) und ist damit eine schwere Belastung für die Krankenkassen des Landes. #

Text: Statista/Red. | Foto: pixabay